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Psychografisches Targeting

Die sozialen Medien erlauben durch die Auswertung der dort verfügbaren Signale eine im Vergleich zu traditionellen Medien potenziell noch ziel-genauere, personalisierte und unter Umständen psychografische Ansprache von Marketing-relevanten Zielgruppen. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass durch eine psychografisch optimierte Ausspielung von Werbeinhalten Konversionsraten um potenziell bis zu 50% gesteigert werden können (Matz et al. 2017). Neben Herausforderungen in der Umsetzung stehen aber insbesondere ethische Bedenken dem Einsatz dieser Targeting-Methode entgegen.

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Online Marketing Intelligence

Aufgrund der Fülle an verfügbaren Instrumenten und Daten fehlt dem Marketing-Management häufig ein Überblick, mit welchen Kennzahlen sich der Erfolgsbeitrag ihrer Online-Marketing-Aktivitäten bestmöglich messen und dokumentieren lässt. Somit fällt auch die Entscheidung zur Ausgestaltung der Online-Marketing-Aktivitäten schwer: Das Verständnis über Erfolgszusammenhänge ist häufig nur rudimentär vorhanden. Dieses Buch bietet eine bislang einzigartige Übersicht über Kennzahlen der wichtigsten Online-Marketinginstrumente verbunden mit einer fundierten Betrachtung der Instrumente und Erfolgszusammenhängen aus empirischen Forschungsergebnissen. Die Autoren beschreiben über 150 Kennzahlen, die in unterschiedlichen Kontexten und entlang der Customer Journey eingesetzt werden können. Sie geben auch Hilfestellungen für die Entwicklung einer Online-Marketing-Intelligence. Das Ziel: trotz zunehmender Komplexität der Online-Marketing-Instrumente eine bestmögliche Budgetallokation zu erreichen. Auch dafür haben sie aus empirischen Forschungsergebnissen instrumentspezifische Erfolgszusammenhänge und -Faktoren für den Business-Alltag extrahiert. Der Praktiker findet in diesem Buch eine Fülle von Handlungsempfehlungen für sein Online-Marketing, um es – auch unter Berücksichtigung empirisch identifizierter Erfolgszusammenhänge – auf state-of-the-art Niveau zu betreiben.

Published in 2020 this 400 page volume gives an extensive overview of all relevant online-marketing KPIs and their best application along and integration into the modern digitally-driven customer journey (currently only in German).

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Online Targeting und Controlling

Das Internet verspricht seit seiner kommerziellen Nutzung den „Gral der Werbewirtschaft“ gefunden zu haben: Massenwerbung ohne Streuverluste. Bisher konnte es dieses Versprechen nicht einlösen. Der Einsatz moderner Targeting- und Controlling-Techniken soll dies ändern. Targeting und Controlling von Online-Marketing-Maßnahmen zählen deshalb zu den wichtigsten Entwicklungsgebieten der kommerziellen Nutzung des Internets und werden in naher Zukunft zentraler Bestandteil vieler Online-Geschäftsmodelle sein. Renommierte Fachvertreter aus Wissenschaft und Praxis setzen sich in diesem Buch mit der Entwicklung dieses neuen Forschungszweiges auseinander und zeigen seine Möglichkeiten und Grenzen auf. Die Autoren erläutern Methoden, Anwendungsfelder und rechtliche Grundlagen des Online Targeting, zeigen Verfahren des Controllings von Online-Marketing-Aktivitäten auf und diskutieren zukünftige Trends.

Gemeinsame Herausgeberschaft mit Christoph Bauer und Goetz Greve

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Digital Transformation Card Game

The aim of the Digital Transformation Card Game is to offer an entertaining and easily accessible way to learn about the many aspects of digital transformation, its underlying drivers of change, methods and technologies connected with that change and particularly the many ways to combine any of these into a winning strategy.
Game design and text: Gregor Hopf.
Graphic design and illustration: Gabriel DeVue.
The game is in English.

Ein Kartenspiel, in dem man die vielfältigen Aspekte der digitalen Transformation spielerisch erlernen kann. Mit Illustrationen von Gabriel deVue. Die erste Auflage wurde in Zusammenarbeit mit A.T. Kearney realisiert.

Digitalisierung im föderalen Kontext: Was erwartet die einzelnen föderalen Ebenen durch die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft?

Die Digitalisierung legt sich wie eine zweite Haut über die physische Welt und entfaltet sehr starke Kontrollkräfte, die in Verbindung mit der Tendenz zu marktdominanten Strukturen in digitalen Märkten und einer exponentiellen Entwicklungsgeschwindigkeit die staatlichen Akteure vor deutliche Herausforderungen stellen. Wohingegen die legislativen Zuständigkeiten über die föderalen Ebenen hinweg größtenteils deutlich geregelt sind, gibt es bei den einzelnen Aktionsfeldern der Exekutive viel Koordinierungsbedarf. Um die Geschwindigkeit und Skalierung herzustellen, die für eine erfolgreiche digitale Transformation nötig sind, müssen sich die föderalen Partner zügig einigen, wer welche Bereiche vorrangig verantworten und für das gesamte föderale System vorantreiben soll. Der Artikel bietet eine Einführung und Übersicht in vier ausgewählte, drängende Handlungsbedarfe und schlägt vor, deren Zuständigkeiten durch einen föderalen Konvent zur digitalen Transformation für Deutschland über die verschiedenen staatlichen Akteure hinweg zu verteilen.

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In Vier Schritten zum Online-Geschäftsmodell

Das Internet aufbauend auf einer neuen Form der Telekommunikation aggregiert und integriert alles, was digitalisierbar ist, erweitert darüber hinaus die Integrationswilligkeit der Nutzer selbst und dies alles bei vernachlässigbaren Grenzkosten. Die sich hieraus ergebende ungeheure wirtschaftliche und soziale Kraft erlaubt das Aufbrechen von ganzen Wertschöpfungsketten, da es einen Markt mit endlichem Angebot durch einen Markt mit unendlichem und aufgrund der Marktstruktur zumeist kostenlosem Angebot ersetzt.

Sobald das Produkt digitalisierbar wird, ist es mittels des Internets potentiell unendlich vorhanden und kann mit vernachlässigbaren Grenzkosten vervielfältigt und vertrieben werden. Das ist die Ursache des sehr realen Paradoxons virtueller Geschäftsmodelle, da man versucht in einem Markt Geld zu verdienen, in dem man eigentlich für sein Produkt nichts verlangen kann. Will man in diesem Markt aus kommerzieller Sicht überstehen, muss man es schaffen, entweder sein Produkt (wieder) zu verknappen oder durch eine markt-beherrschende Position dem Konkurrenzdruck auf die Preisgestaltung zu entgehen.
Ein Online-Geschäftsmodell, das sich nicht mit dieser Frage der Markt-Beeinflussung beschäftigt, ist unvollständig.

Targeting kann hier oftmals der Schlüssel zur Monetarisierung des Geschäftsmodells sein. Es nutzt die Kraft des Internets zur Integration und Aggregation und ist in der Lage das eigene Gut durch proprietäre Algorithmen zu verknappen, so dass der Mehrwert der Interpretation und Auffindbarkeit einen Preis über den Grenzkosten verlangen kann. Die Daten selbst wären kaum verkaufbar. Nur die Aggregation mit anderen Daten und die Interpretation machen sie wertvoll, d.h. knapp.

,In Bauer, Christoph und Greve, Goetz und Hopf, Gregor: Online Targeting und Controlling – Grundlagen, Anwendungsfelder, Praxisbeispiele; Gabler Verlag, 2011, S. 23-42

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